Über Patagonien

Über Patagonien

Patagonien ist eine enorme Region …

… mit zahlreichen, geografischen Extremen. Die nördliche Grenze bilden die beiden Flüsse Río Bío Bío in Chile und Río Colorado in Argentinien, die Südgrenze bildet die Magellanstraße. Eine genaue Abgrenzung gibt es nicht, eigentlich auch keine genaue Definition, denn oftmals wird das südlich der Magellanstraße gelegene Feuerland ebenfalls zu Patagonien gezählt.

Patagonien besteht aus Westpatagonien, das überwiegend zu Chile gehört und dem größtenteils zu Argentinien zählenden Ostpatagonien.

Es unterteilt sich zudem in Südpatagonien, das vor allem wegen der Gletscher, Fjorde und des immerwährenden Starkwindes bekannt ist. Hier befindet sich das weltweit einzige größere kaltgemäßigte Landgebiet in der südlichen Hemisphäre.

Nordpatagonien dagegen birgt seinen höchsten Berg, Araukarien-Urwälder und zahllose Vulkane. Das Klima zählt hier zur gemäßigten Zone. Insgesamt ist Patagonien von einer Bergwelt geprägt, die zweifelsohne zu den weltweit schönsten zählt.

Patagonien ist Dramatik pur. Die Landschaften zeichnen sich durch einen ungewöhnlichen Naturreichtum und extreme Gegensätze aus. Der immer währenden Nässe an der zerspaltenen Westküste steht die staubtrockene, stürmische Steppe östlich der vereisten Andenkette gegenüber. Die patagonische Pampa.

Westpatagonien birgt das feuchte, kühle Klima, was sich besonders durch den Valdivianischen Regenwald widerspiegelt. Die Anden bilden diese markante Wetterscheide zum trockenen, im Regenschatten liegenden Osten, welcher mehrheitlich zu Argentinien zählt. Im feuchten Westen, kalbt das chilenische Inlandeis, die größte zusammenhängende Eismasse der Welt, außerhalb der beiden Pole und Grönland. In Zentralpatagonien glänzen im Westen Schutzgebiete entlang der Carretera Austral (Region Aysen), welche sich zwischen Puerto Montt bis in das 1200 km weiter südlich gelegene Villa O’Higgins erstreckt. Die größtenteils aus einer Schotterpiste bestehende Straße wurde erst ab den 1980er in die bis dahin kaum erschlossenen Landstriche getrieben.

In Patagonien gibt es zahlreiche Nationalparks: Im Süden sind die wichtigsten der „Torres del Paine“ NP auf der chilenischen sowie der „Los Glaciares“ NP auf der argentinischen Seite. Im Norden brillieren Nationalparks wie der „Vicente Pérez Rosales“, der „Lanín“, der „Conguillío“ und noch viele mehr. Eine mystische Ausstrahlung vibriert über diesen entlegenen Landtupfern.

Typische Vertreter der patagonischen Tierwelt sind der Nandu, das Guanako, der Kondor, der Puma sowie Flamingos.

Es ist unsere Mission motivreiche Foto-Touren in diese fernen Regionen erfolgreich umzusetzen.